Leistung · GIS
GIS-Analysen und Kartografie: räumliche Daten verständlich machen
Gute Planung braucht gute Karten. STADTSINN wertet Geodaten GIS-gestützt aus und bereitet die Ergebnisse als präzise, gut lesbare Karten auf – für Berichte, Präsentationen, Mitwirkungen und Entscheidungsgrundlagen.
- Geodaten
- Erreichbarkeit
- Thematische Karten
- Planbeilagen
- Synthesekarten
Was?
Was GIS in der Planung leistet
Ein Geografisches Informationssystem (GIS) verknüpft Daten mit ihrem Ort. Damit lassen sich Fragen beantworten, die auf einem gewöhnlichen Plan nur schwer sichtbar werden: Wie viele Wohnungen liegen in Gehdistanz einer Haltestelle? Wo überlagern sich Lärmbelastung, fehlende Freiräume und hohe Dichte? Welche Teile eines Quartiers sind schlecht an das Velonetz angebunden?
Mindestens so wichtig wie die Analyse ist die Darstellung. Eine Karte muss auf einen Blick zeigen, worum es geht – für Fachleute ebenso wie für Gemeinderat, Kommission oder Bevölkerung. Gestaltung, Legende, Farbwahl und die Reduktion auf das Wesentliche entscheiden darüber, ob eine Aussage verstanden wird.
Der Umfang ist bewusst angemessen: GIS wird dort eingesetzt, wo es die planerische Aussage stärkt – nicht als Selbstzweck. Für den Aufbau grosser Datenbanken, komplexe Modellierungen oder die GIS-Infrastruktur einer Verwaltung sind spezialisierte Geoinformatik-Büros die richtigen Ansprechpartner.
Wieso?
Wieso gute Karten den Unterschied machen
Planung ist räumlich – Entscheide werden aber oft auf Basis von Tabellen und Texten getroffen. Karten machen sichtbar, was in Zahlen verborgen bleibt: wo sich Probleme häufen, wo Lücken liegen und wie weit Wege wirklich sind.
Eine gute Karte ist zudem ein Kommunikationsmittel. Sie erleichtert Diskussionen in Kommissionen und Mitwirkungen, weil alle über dasselbe Bild sprechen. Unklare oder überladene Karten führen dagegen zu Missverständnissen.
- Zusammenhänge werden auf einen Blick erkennbar.
- Alle Beteiligten diskutieren über dieselbe Grundlage.
- Entscheide sind nachvollziehbar dokumentiert.
Wozu?
Mögliche Ziele von GIS-Analysen und Karten
Zusammenhänge zeigen
Themen wie Nutzungen, Netze, Freiräume und Planungsrecht überlagern und so räumliche Zusammenhänge sichtbar machen.
Erreichbarkeit messen
Gehdistanzen und Einzugsbereiche um Haltestellen, Schulen oder Versorgungsstandorte ermitteln.
Grundlagen bündeln
Verstreute Daten von Bund, Kanton, Gemeinde und eigenen Erhebungen in einer konsistenten Grundlage zusammenführen.
Verständlich kommunizieren
Komplexe Inhalte so darstellen, dass sie auch ohne Fachwissen nachvollziehbar sind.
Entscheide stützen
Varianten und Zustände vergleichbar machen und Entscheidungen auf eine nachvollziehbare Grundlage stellen.
Einheitliches Kartenbild
Alle Karten eines Projekts in einer konsistenten Gestaltung – vom Bericht bis zur Präsentation.
Wofür?
Wofür lassen sich GIS-Analysen und Karten nutzen?
- für Analysekarten in Mobilitäts-, Quartiers- und Arealanalysen
- für Einzugsbereiche von Haltestellen, Schulen oder Versorgungsstandorten
- für Synthese- und Strategiekarten in Konzepten und Leitbildern
- als Planbeilagen für Berichte, Wettbewerbsprogramme und Mitwirkungen
- für Übersichtskarten in Präsentationen, auf Webseiten und an Informationsveranstaltungen
- zur Überarbeitung bestehender Karten in ein einheitliches, gut lesbares Layout
- Berichte
- Präsentationen
- Mitwirkung
- Wettbewerbe
- Webseiten
Was finde ich heraus?
Was man mit der GIS-Analyse herausfinden kann – und was nicht
Eine Karte wirkt schnell präzise. Umso wichtiger ist es, offen zu sagen, auf welchen Daten sie beruht und wo ihre Grenzen liegen.
Das machen die Karten sichtbar
- die räumliche Verteilung von Nutzungen, Einrichtungen und Angeboten
- Überlagerungen von Themen wie Zonen, Freiräumen und Netzen
- Distanzen, Einzugsbereiche und Erreichbarkeiten
- Netzlücken und Barrieren auf Basis der vorhandenen Daten
- Veränderungen zwischen Bestand, Planung und Zielbild
- Beobachtungen aus Begehungen, georeferenziert festgehalten
Das zeigen sie nicht
- keine amtliche Vermessung und keine rechtsverbindlichen Pläne
- keine höhere Genauigkeit, als es die Datengrundlage zulässt
- keine Aufnahmen mit Vermessungsgeräten
- keinen Aufbau oder Betrieb von GIS-Infrastruktur
- keine komplexe Verkehrs- oder Umweltmodellierung
Wie?
Von den Daten zur lesbaren Karte
1
Aussage klären
Was soll die Karte zeigen, und für wen ist sie gedacht? Daraus ergeben sich Inhalt, Massstab und Detaillierung.
2
Daten zusammenstellen
Geodaten werden beschafft, geprüft und bei Bedarf durch eigene Erhebungen vor Ort ergänzt.
3
Analysieren
Überlagerungen, Distanzen und Auswertungen werden GIS-gestützt erstellt und plausibilisiert.
4
Kartografisch aufbereiten
Layout, Legende und Farbwahl werden auf die Aussage zugeschnitten – für Druck, Bericht, Präsentation oder Web.
Was erhalte ich?
Was Sie erhalten
- thematische Analysekarten als PDF und als Bilddateien
- Synthese- und Strategiekarten
- Planbeilagen in einem einheitlichen Layout
- auf Wunsch die erarbeiteten Geodaten in gängigen Formaten
- Quellen- und Standangaben auf jeder Karte
Weiter nutzen
Wie Karten und Daten weiter genutzt werden
Einmal erstellte Karten und Daten lassen sich vielfach weiterverwenden:
- als Planbeilagen in Berichten, Wettbewerbsprogrammen und Mitwirkungsunterlagen
- in Präsentationen, auf Webseiten und an Informationsveranstaltungen
- als Geodaten für das GIS der Gemeinde oder des Planungsbüros
- als Ausgangslage für spätere Aktualisierungen und Vergleiche
- als Grundlage für weitere Analysen und Konzepte
- Richtplan
- Wettbewerb
- Gemeinderat
- Mitwirkung
- Monitoring
Nächste Schritte
Was nach der GIS-Analyse folgt
GIS und Kartografie begleiten meist ein grösseres Vorhaben:
1
Fragestellung und Daten
Aussage, Zielpublikum und Datengrundlage sind geklärt.
2
Analyse und Karten
Auswertungen und lesbare Karten liegen vor.
3
Einbindung in die Planung
Die Karten fliessen in eine Mobilitätsanalyse, eine Quartiersanalyse oder ein räumliches Konzept ein.
4
Aktualisierung
Die Daten werden bei neuen Entwicklungen nachgeführt und für Vergleiche genutzt.
Grundlagen
Typische Datengrundlagen in der Schweiz
Für Planungen in der Schweiz steht eine breite Palette öffentlicher Geodaten zur Verfügung – etwa über das Geoportal des Bundes, die Daten von swisstopo, das Geoportal des Kantons Bern und die amtliche Vermessung.
Ergänzt werden sie durch kommunale Grundlagen wie Zonenpläne und Inventare, durch eigene Beobachtungen vor Ort und – wo es passt – durch offene Daten wie OpenStreetMap. Die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen werden dabei berücksichtigt.
Daten, die von Gemeinden oder Bauherrschaften zur Verfügung gestellt werden, werden vertraulich behandelt und nur für das jeweilige Projekt verwendet.
FAQ
Häufige Fragen zu GIS und Kartografie
In welchen Formaten erhalte ich die Karten?
Als PDF für Druck und Bericht sowie als Bilddateien für Präsentationen und Webseiten. Auf Wunsch können auch die erarbeiteten Geodaten in gängigen Formaten übergeben werden.
Können bestehende Karten überarbeitet werden?
Ja. Bestehende Pläne und Karten lassen sich in ein einheitliches, besser lesbares Layout überführen – zum Beispiel für einen Bericht, eine Präsentation oder eine Mitwirkung.
Wird GIS nur als Teil einer Analyse angeboten?
Nein. GIS-Analysen und Kartografie können auch einzeln beauftragt werden, etwa als Unterstützung für ein Planungsbüro oder für eine Gemeinde, die eine bestimmte Fragestellung räumlich darstellen möchte.
Wie genau sind die Karten?
So genau wie die zugrunde liegenden Daten. Die Quellen und ihr Stand werden auf jeder Karte angegeben, damit klar ist, wie belastbar eine Aussage ist.
Zusammenarbeit
Kontakt
Für Analysen, Konzeptbausteine und planerische Unterstützung bin ich in der Region Bern und schweizweit verfügbar.